Du wolltest nur dazugehören
- Steffen Krumm
- 3. März
- 1 Min. Lesezeit
Er wollte nur dazugehören.
Nur einmal nicht der Ruhige sein. Nicht der Außenseiter. Nicht der, der immer Nein sagt.

sagte er Ja. Zum ersten Drink. Zum zweiten. Zum dritten.
Plötzlich war er laut.Plötzlich war er mutig. Plötzlich war er jemand anderes.
Die Gruppe lachte. Er auch.
Am nächsten Morgen war sein Handy voll.
Da war ein Video. Wie er torkelt. Wie er Dinge sagt, die er nie sagen wollte. Wie andere lachen.
Da war eine Nachricht. Eine, die er nachts geschickt hat. Zu ehrlich. Zu viel. Nicht mehr zurückzuholen.
Und da war dieses Gefühl im Bauch.
Scham. Reue. Warum habe ich das gemacht?

Alkohol hatte ihm nichts gegeben.Er hatte ihm nur kurz das Gefühl geliehen, genug zu sein.
Persönliche Anmerkung:
Ich wollte auch dazugehören –und hätte mich dabei fast selbst verloren, fast umgebracht.
Bevor du das nächste Mal „Ja“ sagst – frag dich:Würde ich das auch nüchtern tun?
Wenn nicht, dann brauchst du keinen Drink. Sondern Mut, du selbst zu bleiben.
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